Alles und Nichts

Reisen mit den ÖBB

Posted in Freizeit by sebastianbauer on Juli 3, 2008

Dass die Österreichischen Bundesbahnen großartig sind, weiß jeder, der einigermaßen regelmäßig damit fährt. Für die Fahrt von Salzburg nach Graz oder umgekehrt braucht man laut Fahrplan ca. 4 Stunden und 10 Minuten. Seit Oktober bin ich aber maximal 5 mal tatsächlich in dieser Zeit von der einen in die andere Stadt gekommen, sei es wegen Getriebeschäden oder Kühen auf den Gleisen.Die Sitzplätze im IC 512 Hotel IBIS

Am vergangenen Wochenende hab ich besonders schöne Waggons erwischt und zwar die des IC 512 Hotel IBIS. Die Sitze sehen zwar recht lustig und vor allem anders aus, aber aufgrund sehr mangelnder Polsterung sind sie extrem unbequem. Außerdem ist die Geräuschkulisse so, wie ich sie mir bei einem Formel1-Rennen vorstelle, obwohl ich zugegebenermaßen noch nie bei einem war.

Der Vorteil gegenüber dem Zug, in den ich Bischofshofen umgestiegen bin, war, dass es mehr Sitzplätze gegeben hat als Leute. Von B’hofen nach Salzburg bin ich gestanden. Und das mehr als eine Stunde, wenn man die Verspätung einrechnet.

Deshalb hab ich mich erkundigt, ob man bei Verspätungen sein Geld zurückbekommt, denn es könnte ja durchaus sein, dass man dadurch einen wichtigen Termin verpasst. Heute hab ich (20 Minuten später als geplant) am InfoPoint des Innsbrucker Hauptbahnhofes erfahren, dass man ab 60 Minuten Verspätung einen Teil seines Geldes zurückerstattet bekommt. Wieviel es genau ist, ist angeblich von Zug zu Zug unterschiedlich. Außerdem bekommt man nichts zurück, wenn der Fehler nicht in Österreich passiert ist, sondern in einem anderen Land, aus dem der Zug gekommen ist.

Schade, dass einem diese Information nur auf mehrmalige Nachfrage geliefert wird (per eMail ist mir das nämlich nicht gesagt worden). Da hätte ich mir schon das eine oder andere Mal Geld zurückholen können. Dazu muss man übrigens zum Fahrkartenschalter gehen und dort reklamieren.

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6 Antworten

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  1. ifzd said, on Juli 4, 2008 at 1:46 nachmittags

    Ich bin erst von Salzburg Hbf nach Mittersill. Zuerst mit wirklich sehr bequemen Wagen nach Bischofshofen, dann umsteigen in den Regionalzug nach Zell am See (60er Jahre Schlierenwagen, klar, was sonst?) und dann mit der Pinzgaubahn (extrem enge und kleine Schmalspurbahn -> man fühlt sich wie in einer Modellbahn) nach Mittersill. Bis auf wenige Minuten waren alle Züge pünktlich. Also beim Fernverkehr bzw. Städteverbindungen muss da noch einiges passieren. Der Nahverkehr (S-Bahn, Regionalzüge um Salzburg) ist eigentlich besser als je zuvor. Der Talent ist vielleicht nicht das gelbe vom Ei, aber im Hochsommer auf jeden Fall besser als ein alter müffelnder Schlierenwagen.

    ifzwischendurch.wordpress.com

  2. sebastianbauer said, on Juli 5, 2008 at 6:48 nachmittags

    ja rund um salzburg ist es recht gut, hab ich schon gehört, aber da bin ich leider nie mit dem zug unterwegs… aber nach graz ist es echt katastrophal!
    ich bin jetzt die nächsten paar wochen in frankreich, vielleicht fahr ich da auch mal mit dem zug! nur so zum vergleich… werd ich dann auf jeden fall bloggen! ;)

  3. ifzd said, on Juli 8, 2008 at 6:26 nachmittags

    Wenn du nach Paris kommst kannst du dich in der U-Bahn schonmal auf’s Treppen steigen gefasst machen. Rolltreppen scheinen dort noch nicht Stand der Zeit zu sein. Viel Spaß ;)

  4. sebastianbauer said, on Juli 9, 2008 at 4:56 nachmittags

    ich komm sicher mal nach paris! da freu ich mich jetzt schon drauf! :)
    auf jeden fall weiß ich jetzt, dass die busse in reims auch nicht besser sind als bei uns. hab grad 27 min gewartet, dafür sind dann 2 busse auf einmal gekommen! :D

  5. [...] und weil ich will, dass es andere auch wissen. Manchmal, weil ich mich irgendetwas tierisch nervt (ÖBB). Selten, weil ich schon lange nicht mehr gebloggt hab, dann saug ich mir irgendwas aus den [...]

  6. «MM» said, on November 25, 2008 at 7:26 nachmittags

    Danke für den Tipp!

    Ich war drauf und dran, eine Email an das Bahnservice zu schreiben, hab’ mir das aber nun durch eine kurze Websuche (mit dieser Seite als Resultat) erspart, denn wenn man sowieso zum Schalter muß, dann geht’s eh mit einem Weg am einfachsten.

    Mein konkreter Fall:
    * Abfahrt Leoben Richtung Bischofshofen weiter nach Tirol
    * dann in TRIEBEN 96 min Standzeit wegen “polizeilicher Streckensperre”
    * Ankunft also über 60 min verspätet, Ticketpreis über € 20,-

    Somit erhoffe ich mir 20 % Rückerstattung, also immerhin ca. € 4,-, was einer Fahrt von über 40 km im Regionalverkehr gleichkommt. ;)


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