Frankreich – ein Résumé
Nach guten zwei Monaten in Frankreich, eine kurze Zusammenfassung meinerseits.

- Es gibt immer und überall guten Käse und frisches Baguette. Ausgezeichnet.
- Wenn man auf den Eiffelturm will, muss man mindestens 45 Minuten warten. Weniger gut.
- 20dag Schinken bekommt man ausschließlich in 4 Scheiben à 3mm, die schmecken als wären sie schon einmal verspeist worden. Widerlich.
- Mit dem Zug fahren ist viel billiger als in Österreich, dafür haben dieselben keine Verspätung. Wunderbar.
- Alle reden Französisch. Anstrengend.
- Champagne. Unvergleichbar.
- Jeder, der glaubt, dass er zu viel trinkt, war noch nie in Frankreich. Überraschend.
- Telefonieren ist wahnsinnig teuer. Teuer.
- Im Fernsehen laufen den ganzen Tag sinnlose Spielshows und Serien (noch dazu auf Französisch). Verblödend.
- Sarko ist immer und überall. Überflüssig.
- Eine Halbe Bier kostet zwischen sechs und sieben Euro. Unverschämt.
- Die Altstadt von Troyes ist wunderschön. Magnifique.
- Ich kann jetzt besser Französisch. Praktisch.
- Ein FH-Studium kostet ca. 6000€ pro Jahr, dafür ist es mit der Anwesenheit nicht so genau. Seltsam.
- Am Fuße des Montmartre gibt es geschätzte 10.000 Sex-Shops. Erotisch?
Soviel dazu.
Unter den Froschfressern
Nach einem knappen Monat in Frankreich hab ich es endlich geschafft. Ich hab Froschschenkel gegessen. Durchaus ein Vergnügen, und gar nicht so teuer, wie ich mir gedacht hab.
Gute 50 Minuten hat es gedauert, alle 5 Frösche oder 10 Froschschenkel zu essen. Erstens weil es durchaus mühsam ist, das bisschen Fleisch von den winzigen Knochen zu trennen. Zweitens weil die Beilagen (Öl, Reis, Tomaten) durchaus üppig waren. Und drittens weil man sowas ja doch ein bisschen genießen will.
Das Froschfleisch ist nämlich super. Extrem zart, vom Aussehen her irgendwo zwischen Pute und Fisch. Nur geschmacklich hätte ich mir ein bisschen mehr erwartet vom Frosch. Geschmeckt hat es hauptsächlich nach dem Knoblauch in der Marinade. Was keineswegs schlecht war, aber halt Knoblauch.
Soviel dazu. Probiert sollte man es meiner Meinung auf jeden Fall einmal haben. Was überraschenderweise die drei Franzosen, mit denen ich essen war, noch nie getan haben…
Und so sehen Froschschenkel danach aus…

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