Alles und Nichts

Suchbegriffe

Posted in Web 2.0 by sebastianbauer on Juli 13, 2008

Manchmal, oder eigentlich fast immer, wundere ich mich, mit welchen Suchbegriffen mein Blog gefunden wird.

Der Top-Suchbegriff ist “margaretenbad graz“, insgesamt sind 13 Personen, die nach dem Margaretenbad gesucht haben, auf meinen Blog gekommen. Das find ich auch noch einigermaßen nachvollziehbar, da ist mein Blog bei der Google-Suche immerhin auf Platz 12. Noch erfreulicher ist mit diesem Suchbegriff die Yahoo-Suche. Da bin ich sogar auf Platz 2.

Wer aber zum Beispiel nach “vorlesungsfreie zeit studenten” sucht findet mich unter den ersten 150 Einträgen bei Google nicht. Auch die Suche nach “sebastian-bauer” ist für mich nur insofern erfreulich, dass mein friendfeed- und mein twitter-Account unter den ersten 100 Einträgen aufscheinen. Ebenso ist es bei der Yahoo-Suche.

Die Liste der Suchbegriffe, die nicht auf den ersten paar Seiten von Suchmaschinen aufscheinen, mit denen ich aber trotzdem gefunden wurde, könnte ich jetzt noch um einiges verlängern. Will ich aber nicht.

Die Frage, die mich beschäftigt, ist, wie diese Personen auf meinen Blog gekommen sind. Sind andere Suchmaschinen vielleicht besser für mich? Oder gibt es tatsächlich Leute, die seitenweise Google-Ergebnisse durchforsten?

Nicht dass mich das stören würde, ich freu mich natürlich über jeden Leser. Egal, warum und wie er zu meinem Blog gefunden hat.

Im Freibad 2.0

Posted in Freizeit, Web 2.0 by sebastianbauer on Juni 24, 2008

Freibad 2.0“Der Chris is’ so arg, der hat letztes Wochenende was mit der Steffi gehabt und am Wochenende davor mit der Isi und er war so ang’soffen jedes Mal”, hat heute ein ca. 15-jähriges Mädchen lautstark im Margaretenbad in Graz verkündet.

Wenn man nichts tut, außer in der Sonne zu liegen, werden einem Details aus den Privatleben verschiedener Menschen zugetragen, die man eigentlich gar nicht so genau wissen will. Oder überhaupt nicht, auch nicht ungenau. Angefangen bei Shopping-Gewohnheiten über verschiedene Musikgeschmäcker bis hin zur Bewertung von Personen mittels “Geilheitsskala” von 1 bis 10 ist da alles dabei.

Über Web 2.0 wird ja gesagt, dass die Teilnehmer darin ihr Privatleben völlig offen legen. Irgendwie kommt mir aber vor, dass das im Freibad 2.0 auch so ist.

Wer was erlebt hat, kann man in unzähligen Blogs nachlesen, wer gerade welche Band hört, kann man auf LastFM und Leute mittels einer Skala bewerten kann man nicht nur in diversen Communities, es gibt sogar eigene Seiten dafür.

Im Freibad 2.0 wird über Fotos erzählt, auf denen Personen in allen möglichen und unmöglichen Lebenslagen zu sehen sind, was dann etwa mit FlickR vergleichbar ist. Über privateste Familienprobleme hab zumindest ich im Web noch nicht allzuviel gefunden (allerdings hab ich auch nicht gesucht)… im Freibad 2.0 erfährt man auch darüber so einiges!

Außerdem muss man im Web 2.0 nach den entsprechenden Blogs etc. suchen, im Freibad 2.0 bekommt man diese Informationen völlig ohne Anstrengung, beim Chillen sozusagen…

Ich bin mir also nicht sicher, ob das Web 2.0 der Auslöser für die Veröffentlichung von privaten Details ist. Menschen haben anscheinend prinzipiell das Bedürfnis ihr Privatleben mit Unbekannten zu teilen… das Web 2.0 scheint nur die neueste Möglichkeit dafür zu sein…

Online-Communities und Politik

Posted in Barcamp, Politik, PR, Web 2.0 by sebastianbauer on Juni 10, 2008

Ich beim Frühstück am PolitCampAm 30. und 31. Mai hat in Graz das erste PolitCamp Österreichs stattgefunden. Dabei handelt es sich um ein BarCamp, bei dem es ganz einfach um Politik geht, und zwar um Politik im Web 2.0.

Ich will jetzt nicht näher aufs PolitCamp eingehen, darüber haben unter anderem schon Helge, Heinz, Ton, Christian und Jochen gebloggt. Die komplette Teilnehmerliste gibt es hier.

Ich hab während der zwei Tage Podcasts produziert und in einem geht es darum, welche Möglichkeiten Online-Communities für Politiker bieten, um an potentielle Wähler heranzukommen.

Und hier ist das Ergebnis!

Micro-Blogging als PR-Maßnahme?

Posted in PR, Web 2.0 by sebastianbauer on Juni 7, 2008

Seit ca. einem Monat bin ich bei Twitter angemeldet. Es ist ohne Zweifel lustig, die Welt mit seinen persönlichen Daten und Erlebnissen zuzuspamen. Aber einen wirklichen persönlichen Nutzen hab ich für mich noch nicht entdeckt. Mein Studienkollege Michael übrigens auch nicht. Den muss es aber irgendwie geben, denn Twitter ist nur eines von inzwischen fast unzähligen Micro-Blogging-Services. Whatever…

Die Frage, die ich mir jetzt stelle, ist, ob man solche Services irgendwie nutzen kann, um PR für etwas zu machen. Ich denke schon, da man ja schnell etwas posten kann und damit ein relativ großes Publikum erreicht.

Aber wie macht man es am Besten? In den kurzen Nachrichten (140 Zeichen) ist es kaum möglich, wirklich etwas zu sagen. Man muss also mit Links arbeiten. Aber ganz ehrlich… wenn ich mir überlege, wie viele von diesen Links ich anklicke… die Zahl ist sehr enden wollend! Man muss also mit ca. 100 Zeichen soviel Interesse bei seinen Verfolgern/Lesern wecken, dass diese den Link anklicken. Kein leichte Aufgabe… ich glaube, dass in den kurzen Nachrichten einfach zu wenig Platz ist. Dafür kommt (meistens) keine Langeweile beim Lesen auf…

Ich hab mich noch nicht entschlossen, ob Micro-Blogging-Services geeignet sind, um PR zu machen. Wenn ich mir meine Blogstats von gestern ansehe, kommen meine meisten Besucher aber von Twitter… es scheint also doch irgendwie zu funktionieren…

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