Alles und Nichts

Micro-Blogging als PR-Maßnahme?

Posted in PR, Web 2.0 by sebastianbauer on Juni 7, 2008

Seit ca. einem Monat bin ich bei Twitter angemeldet. Es ist ohne Zweifel lustig, die Welt mit seinen persönlichen Daten und Erlebnissen zuzuspamen. Aber einen wirklichen persönlichen Nutzen hab ich für mich noch nicht entdeckt. Mein Studienkollege Michael übrigens auch nicht. Den muss es aber irgendwie geben, denn Twitter ist nur eines von inzwischen fast unzähligen Micro-Blogging-Services. Whatever…

Die Frage, die ich mir jetzt stelle, ist, ob man solche Services irgendwie nutzen kann, um PR für etwas zu machen. Ich denke schon, da man ja schnell etwas posten kann und damit ein relativ großes Publikum erreicht.

Aber wie macht man es am Besten? In den kurzen Nachrichten (140 Zeichen) ist es kaum möglich, wirklich etwas zu sagen. Man muss also mit Links arbeiten. Aber ganz ehrlich… wenn ich mir überlege, wie viele von diesen Links ich anklicke… die Zahl ist sehr enden wollend! Man muss also mit ca. 100 Zeichen soviel Interesse bei seinen Verfolgern/Lesern wecken, dass diese den Link anklicken. Kein leichte Aufgabe… ich glaube, dass in den kurzen Nachrichten einfach zu wenig Platz ist. Dafür kommt (meistens) keine Langeweile beim Lesen auf…

Ich hab mich noch nicht entschlossen, ob Micro-Blogging-Services geeignet sind, um PR zu machen. Wenn ich mir meine Blogstats von gestern ansehe, kommen meine meisten Besucher aber von Twitter… es scheint also doch irgendwie zu funktionieren…

3 Antworten

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  1. Mich said, on Juni 7, 2008 at 1:45 pm

    Ich sehe, du baust fleißig an deinem Blog;-)
    Naja twitter als PR-Instrument??? Viele sind der,, vielleicht berechtigten Meinung, dass es bei Barack Obama funktioniert hat. Ich glaube aber, dass Twitter nur eine Ergänzung zu einem bestehenden Hype um eine Person sein kann. („twitter is one million people with nothing to say talking to 999.999 people with nothing to“ ein treffender twit;-)

    Die PR Agentur Conclusio nutzt Twitter schon lang nicht mehr.
    Aber wie du schon andeutest, es lässt sich mit Twitter recht gut Aufmerksamkeit erzeugen, ich glaube nur nicht, das der Großteil derer, die von Twitter auf deine Seite kommen, wirklich an deinem content interessiert sind, es sei denn, es get um Twitter und das wäre auf Dauer dann wirklich fad…

  2. sebastianbauer said, on Juni 7, 2008 at 2:46 pm

    Hmmm… ich glaub auch nicht, dass Micro-Blogging für PR-Agenturen wirklich sinnvoll ist… aber um sich selbst oder wen anderen zu verkaufen kann man es schon ganz gut nutzen, könnt ich mir vorstellen…

    Und eigentlich müsste es auch ohne bestehenden Hype gehen oder? Bzw irgendwie muss man den Hype ja erschaffen… mittels Micro-Blogging?!?

    Der Großteil ist gut… die Zahl ist leider so gering, dass man sie kaum in Großteil und Rest o.ä. unterteilen kann!😉 Aber sonst geb ich dir recht…

  3. soulkeeper said, on August 26, 2008 at 3:51 pm

    Also ich erkenne den Mehrwert im Microblogging vor allem dann, wenn man Termine herausgibt.

    Nun bin ich selbst Betreiber eines deutschen Microblogging-Dienstes http://plitter.de/ – und wenn ich abends poste, dass ich in Lokalität XY anzutreffen bin, weiß mein Freundeskeis, dass man den Laden aufsuchen kann, ohne, dass man alleine in der Ecke sitzt.

    Oder auch mal eben irgendwo mit Freunden einen Kaffee trinken. Kein Thema. Eine Plitter-Nachricht und es melden sich in der Regel zwei, drei Personen, die sich dazugesellen.

    Mich hat es so gepackt, dass ich – wie gesagt – gleich einen deutschsprachigen Klon erschaffen habe. Der Haken an der Sache bei den deutschsprachigen Klonen ist der SMS-Versand. Der geht für die Betreiber nämlich ziemlich ins Geld. Aber wir glauben an die Idee.

    Ich sehe übrigens, dass die meisten Leute den Sinn des Microbloggings erst erkennen, wenn sie noch ein paar bereits bekannte Personen in ihrer Kontaktliste haben.

    LG, Nils


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